Gewaltprävention

Die Förderung und Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen unserer Schüler und Schülerinnen ist ein Prozess, der deren gesamte Schulzeit an der Förderschule Soldinerstraße begleitet.

Heutzutage muss nicht mehr eigens begründet werden, dass an Schulen Gewaltprävention stattfindet; es ist ein gesellschaftlicher Auftrag. Studien zufolge kommt Gewalt besonders gehäuft an Hauptschulen und an Förderschulen vor.

Bei Gewaltvorfällen an den Förderschulen sind überwiegend Schüler und Schülerinnen mit kognitiven oder körperlichen Defiziten als auch psychischen Auffälligkeiten involviert. Bei der Opferhilfe, Sanktionierung der Tat und Wiedergut-machung müssen problem- und entwicklungsangemessene Formen gefunden werden, die diesen Aspekt berücksichtigen.

Forschungsergebnisse der letzten Jahre legen den Schluss nahe, dass es eher eine Zunahme der Qualität und Schärfe der Gewalttätigkeiten an Schulen als eine Zunahme aggressiver Handlungen an sich gibt. Die sich abzeichnende Entwicklung verlangt zunehmend nach Lösungen im Sinne von Intervention und vor allem in Sinne von Prävention, denn Präventionskonzepte scheinen sowohl langfristig erfolg-reicher als auch deutlich kostengünstiger zu sein als Interventionsmaßnahmen.

An unserer Schule werden zwei Programme zur Gewaltprävention durchgeführt: Lions Quest und Faustlos, die nachfolgend dargestellt werden. In der Unterstufe werden sie ergänzt bzw. erhalten einen 'Vorlauf' durch das 'Ich-Buch/Freundschafts-Buch' und Auszügen aus dem 'Igel-ABC, Fit und stark für's Leben' (F. Burow, M. Aßhauer, Dr. R. Hanewinkel).

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