Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit an der Förderschule Lernen, Soldiner Straße

Seit Oktober 2009 bin ich als Schulsozialarbeiterin an der Förderschule Lernen mit ganzer Stelle tätig.

   
Verheyen

   Förderschule Lernen,

   Soldiner Straße 68

   50767 Köln

   Raum: A 022, Erdgeschoss

   Tel.: 0221 – 356 899 939

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Frau Verheyen, Dipl. Sozialarbeiterin (FH)

 



Auftrag und Grundprinzipien

Die gesetzliche Grundlage für Schulsozialarbeit bildet der § 13 SGB VIII

§ 13 Jugendsozialarbeit. (1) Jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sollen im Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden, die ihre schulische und berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre Integration fördern.

Ziel der Schulsozialarbeit ist es, Kinder und Jugendliche in ihrem jeweiligen Entwicklungsschritt ganzheitlich zu fördern und zu unterstützen. Besonders wichtig ist dabei die Einhaltung der Grundprinzipien sozialpädagogischer Arbeit:

  • Freiwilligkeit: Für alle sozialpädagogischen Angebote entscheiden sich die einzelnen Schüler/Schülerinnen, Klassen, Eltern etc. freiwillig.
  • Verlässlichkeit: Hat sich ein Schüler/eine Schülerin oder eine Klasse grundsätzlich für ein Angebot entschieden, ist es für den vereinbarten Zeitraum für alle Seiten verpflichtend – Ausnahme nur bei nachvollziehbaren, pädagogisch sinnvollen Gründen.
  • Vertraulichkeit: In Beratungsgesprächen mit den sozialpädagogischen Fachkräften gemachte Äußerungen werden grundsätzlich vertraulich behandelt. Ausnahmen gibt es nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen oder bei Gefährdungssituationen (Schweigepflicht nach § 203 StGB).

Angebote der Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit versteht sich als eigenständiges Angebot der Jugendhilfe in Schule. Sie übernimmt keine schulischen Aufgaben, sondern ergänzt mit ihren Angeboten die Schulpädagogik.

  • Einzelfallhilfe zur Prävention und Krisenintervention für Kinder und Jugendliche unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes.
  • Angebote für Eltern zur Stärkung der Erziehungskompetenz und zum Abbau familiärer Belastungen
  • Themenbezogene Angebote mit Gruppen und Klassen:
  1. Förderung sozialen Verhaltens
  2. Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung
  3. Entwicklung eines stützenden Gruppen- und Lernklimas in Klassen
  4. Entwicklung und Durchführung innerschulischer Förderkonzepte zur Vorbeugung, Vermeidung und Bewältigung von Lernschwierigkeiten, Lernstörungen sowie von Verhaltensauffälligkeiten
  5. Förderung individueller Neigungen und Stärken sowie Ausprägung einer eigenverantwortlichen, selbstbestimmten, positiven Lebensführung.
  • Themenbezogene und zielgruppenorientierte Projekte durch Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern wie bspw.: kreative Angebote aus den Bereichen Tanz-, Kunst-, Musik- und Theaterpädagogik; zu Themenschwerpunkten wie Gewalt, Gesundheit, etc.
  • Angebote für Abgangsschüler/Innen zur Beratung und Begleitung beim Übergang Schule - Beruf
  • Sprechstunden für Schüler/Schülerinnen, Lehrkräften und Eltern
  • Vernetzung innerhalb der Schule zur Kooperation mit dem Lehrerkollegium, Mitwirkung in pädagogischen Konferenzen, gemeinsame Projektentwicklungen und –durchführungen
  • Vernetzung außerhalb der Schule zur Kooperation mit Ämtern und Behörden (vor allem Allgemeiner Sozialer Dienst), beratenden Diensten, Jugendeinrichtungen, Jugendwerkstätten, Mitwirkung in Arbeitskreisen, etc.

Termine

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