Berufseinstiegsbegleiter/innen

Die Berufseinstiegsbegleitung wird an unserer Schule von der gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung der beruflichen Bildung mbH – GFBB durchgeführt. Dies ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der Agentur für Arbeit und des Europäischen Sozialfonds. Die Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) richtet sich an Schüler/innen, die einen Hauptschul- oder Förderschulabschluss anstreben.

 

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Schülerfirma

Eine Schülerfirma an der Förderschule Soldiner Strasse befindet sich im Schuljahr 2018/19 im Aufbau.

Bereits im Schuljahr 2017/18 hat unser Handwerksmeister Herr Eckhardt mit einer klassenübergreifenden Schülergruppe einige Arbeiten zum Recycling ausrangierter Dinge ausgeführt.

Zum Beispiel:

  • ausrangierte Sportkästen überarbeitet und neu gepolstert und auf dem Adventsbazar zum Kauf angeboten.
  • alte PC demontiert und die Einzelteile sortiert, teils zur Entsorgung, teils zur Weiterverwendung.
  • wir haben unbrauchbare Sachen sortiert und in Elektroschrott, Metallschrott, Sondermüll und Sperrmüll.

Dieses Projekt wird im Schuljahr 2018/19 weitergeführt und als Schülerfirma unter dem Dach des Fördervereins der Förderschule ausgeführt.

Eine in Sachen Schülerfirma erfahrene Kollegin steht ihm dabei beratend zur Seite.

Die Schüler sollen die Bereiche Produktion und auch Verwaltung, wie Einkauf, Verkauf und Buchführung mit eingebunden werden.

Als Anerkennung für die geleistete Arbeit der Schüler, werden wir mit den beteiligten Schüler mal Essen gehen oder einen Ausflug unternehmen.

Im Schuljahr 2018/19 werden sich die interessierten Schüler und Schülerinnen für die Schülerfirma bewerben, sie bekommen eine Stellenausschreibung und sollen eine Bewerbung und einen Lebenslauf abgeben und werden ein Bewerbungsgespräch durchlaufen.

Der Start der Schülerfirma erfolgt direkt nach den Herbstferien 2018.

Eine Ausweitung auf weitere Bereiche, mit anderen KollegInnen ist angedacht.

Arbeitstechnischer Unterricht/ Holzwerkstatt

 

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Seit Schuljahrsbeginn 2000/ 2001 war das Modellprojekt „Handwerkerinnen und Handwerker an Schulen für Lernbehinderte“ für die Dauer von fünf Jahren auch an die Förderschule Soldiner Strasse angebunden.

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung der damaligen Schulen für Lernbehinderte im Bereich Berufsorientierung, -vorbereitung und -findung wurde durch den pädagogisch gezielten Einsatz von Handwerkerinnen und Handwerkern das Ziel einer methodisch-didaktischen Erweiterung ihres Förderangebots verfolgt.

 

An der Schule wurden durch das Handwerkslernen folgende Schülergruppen besonders gefördert:

  • Leistungsstärkere Schüler und Schülerinnen sollen mit Hilfe der Handwerker und Handwerkerinnen einer Berufsausbildung näher gebracht werden.

  • Leistungsschwächere Schüler und Schülerinnen sollen erweiterte Strategien zur Lebensbewältigung durch Arbeit erfahren.

  • Schulaversive Schüler und Schülerinnen sollen neue Motivationsanlässe finden.

  • Schüler und Schülerinnen mit externalisierenden Verhaltensweisen sollen im S(t)imulationsraum Werkstatt Möglichkeiten zur Verhaltensmodifikation erleben.

  • Die Übergänge sind fließend.

Seit Beginn des 2. Halbjahres 2009/ 2010 ist an der Förderschule Soldiner Strasse wieder ein Handwerksmeister für den Fachbereich Holz eingestellt. Der Handwerker bietet Schülern und Schülerinnen ab der Klasse 7 bis zur Klasse 10 je zwei bis drei Wochenstunden Unterricht in der Werkstatt an.

Bis zum Schuljahr 2015/16 war er mit einer halben Stelle an unserer Schule beschäftigt, seit dem Schuljahr 2016/17 ist er mit einer vollen Stelle hier beschäftigt, und kann sich damit dem Aufgabe dem Aufbau einer Schülerfirma widmen.

Es werden zum einen bestimmte Übungsaufgaben sowie Werkstücke zur eigenen Nutzung hergestellt. Dies dient vor allem zum Kennenlernen der Werkzeuge und deren Benutzung. Der Schwerpunkt des „Handwerkslernen“ wird aber bei grössere Projekt und Reparaturen für die Schule in Gruppenarbeit liegen.

Eine Idee ist dabei Objekte und Arbeiten zur Sinneserfahrung und physikalischen Phänomenen herzustellen. (Stichwort Hugo Kükelhaus).

Es hat sich gezeigt, dass sich die berufliche Eingliederung von Förderschülern auf dem Arbeitsmarkt schwierig gestaltet und viele der Förderschüler auch durch Projekte vom BVJ und dem Arbeitsamt nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Daher geht man zurzeit davon aus, dass eine frühzeitige, handlungs- und praxisorientierte Berufsorientierung und Vorbereitung den Schülern helfen kann, ihre fachlichen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten schrittweise herauszubilden, um so ihre Chancen in der beruflichen Eingliederung zu verbessern.
Durch das arbeitstechnische Unterrichtsangebot Holzwerken und Handwerkslernen wollen wir die sozialen und fachlichen Kompetenzen unserer Schüler schrittweise ausbauen und sie langsam darauf vorbereiten, diese in der Arbeitswelt zu erproben und auszuweiten.

Holzwerken
Das Lernfeld Holzwerken für die Klassen 5-7 wurde bis zum Schuljahr 2015/16 durch eine sonderpädagogische Werklehrerin betreut.

Seit dem Schuljahr 2018/19 werden die Klassen 5-6 wieder durch einen sonderpädagogischen Werklehrer unterrichtet und hiermit auf die weitere Ausbildung durch den Handwerksmeister vorbereitet.

Das Lernfeld Holzwerken stellt einen exemplarischen Ausschnitt aus den handwerklichen Berufsbereichen dar, in denen Förderschülerinnen und Förderschüler gewisse Berufschancen und Arbeitsmöglichkeiten finden können. Es besitzt eine große lebenspraktische Bedeutung, da hier handwerkliche Basisqualifikationen erworben und vertieft werden können, die auf viele Berufsbereiche übertragbar sind. Eine handwerkliche und arbeitstechnische Grundbildung ist für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Voraussetzung, um den Anforderungen ihrer Lebens- und Arbeitswelt gerecht zu werden und ihren privaten Lebensalltag bewältigen zu können. Dabei handelt es sich um Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es frühzeitig auszubauen gilt. Ebenso können die Bildungsinhalte auch eine Hilfe für die Berufswahl der Jugendlichen darstellen. Sie lernen hier exemplarisch Arbeitsinhalte und -methoden eines vielfältigen Berufsfeldes kennen, was zu einer bewussteren Berufswahlentscheidung beitragen kann.

Im Lernbereich Holzwerken werden die folgenden sozialen und fachlichen Kompetenzen entwickelt und gefördert:

1. soziale Kompetenzen:

    • Selbständigkeit und Selbstbewusstsein

    • realistische Selbsteinschätzung

    • Überwindung individueller Ängste vor Anforderungen

    • Erkennen von Problemsituationen

    • Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit

    • Ausdauer (Arbeiten über einen längeren definierten Zeitraum, Beendigung auch unbeliebter Arbeiten, Weiterarbeit auch bei äußeren Störungen)

    • Förderung der Kommunikations- und Teamfähigkeit (Hilfe angemessen einfordern, Mitschülern helfen)

    • Konflikt- und Kritikfähigkeit

2. Fachkompetenzen:

    • Vorschriften und Regeln zur Unfallverhütung kennen und anwenden

    • Sachgerechter Umgang mit einfachen Werkzeugen, Geräten und Vorrichtungen

    • Fachbegriffe kennen und anwenden

    • Werkzeug- und Maschinenpflege

    • Ordnung/Sauberkeit am Arbeitsplatz

    • Erlernen handwerklicher Grundfertigkeiten

    • Arbeitsanweisungen befolgen und umsetzen

    • Arbeitsabläufe nach Anweisung zunehmend selbstständig durchführen

    • Arbeitsgenauigkeit und Sorgfalt

    • zunehmende Einschätzung, Kontrolle und Bewertung eigener Arbeiten
      (Überprüfung der Arbeitsqualität, Fehlerbehebung, Übernahme der Verantwortung für Erfolge und Misserfolge)

    • Bau- und Montageanleitungen nutzen, einfache technische Zeichnungen verstehen

    • Einführung in das maßhaltige Arbeiten

Stand 09/2018

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Jahrespraktikum

In der Regel wird ein Jahrespraktikum im Anschluss an das dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum im gleichen Betrieb fortgesetzt. Aufgrund einer schriftlichen Vereinbarung zwischen den Betrieben, den Eltern, der Schülerin/dem Schüler und der Schule besucht der Schüler/die Schülerin an ein oder zwei Tagen in der Woche den Betrieb; an den anderen Tagen findet weiterhin regulärer Unterricht in der Schule statt. Die Schülerin/ der Schüler wird im Jahrespraktikum regelmäßig betreut.

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Der Fähigkeitentag

Der Fähigkeitentag, ein Projekt zur Berufsvorbereitung in unserer Schule.

  1. Was hast du am Fähigkeitentag gestern gemacht?
  2. Welche Stationen haben dir gut gefallen? Warum?
  3. Hat dir etwas nicht gefallen? Warum nicht?
  4. Findest du, dass der Fähigkeitentag wiederholt werden sollte?
  5. Hast du eine Fähigkeit an dir entdeckt?

Urkunde

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Termine

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